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Tauchen im Karibischen Meer

Die Nähe zu den USA hat zur Folge, dass die Karibik schon seit vielen Jahren sehr viele Taucher an ihre Küsten zieht. In den meisten Regionen gibt es auch eine gut entwickelte Tauchinfrastruktur. Die Cayman Islands, die Jungferninseln und besonders Mexiko sind schon seit langem beliebte Reiseziele, die zahlreiche Tauchplätze bieten: von seichten Riffen bis hin zu aufregenden Drifts.


Viele Orte werden aber erst in jüngster Zeit von Tauchern entdeckt. Einer der interessantesten ist Kuba mit einer aufkeimenden Tauchindustrie. Im Norden haben die Bahamas in der internationalen Tauchgemeinschaft an Ansehen gewonnen, da man hier großen Tieren wie Delphinen und Haien begegnen kann.
In einer aktuellen Studie sind 949 Fischarten der Karibik gezählt worden – eine weit geringere Artenvielfalt als im Pazifik. Der Mangel an unterschiedlichen Korallenarten fällt dem Taucher sofort auf. Nur etwa 70 sind bekannt, die in der Karibik existieren. Und gerade einmal zehn davon machen 90 Prozent des gesamten Korallenbewuchses aus. Die eindrucksvollen Schwämme des Karibischen Meeres verdienen hingegen größere Aufmerksamkeit. Einige der größeren Vasen- und Röhrenschwämme gehören zu den beeindruckendsten Exemplaren, die man in den Ozeanen der Welt finden kann.
Das Karibische Meer am westlichen Rand des Atlantischen Ozeans füllt ein Becken von 2,6 Millionen Quadratkilometer Ausdehnung. Im Norden und Osten wird es von der Inselkette der Großen und Kleinen Antillen begrenzt, im Süden von Süd- und im Westen von
Zentralamerika. Der Yucatan-Kanal verbindet das Karibische Meer im Nordwesten mit dem Golf von Mexiko.

 

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Britisches Überseegebiet: Turks & Caicos
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© John Bantin
Die Vielseitigkeit der verschiedenen Tauchgänge. Sie lockt Taucher zu den verschlafeenen Inselgruppen Turks und Caicos in der Karibik: zu seichten Seegraswiesen und steilen Wänden, Höhlen und Blue Holes, Drift- und Wracktauchgängen. Die beiden Inselgruppen, die die Turks- und Caicos bilden, weisen eine unterschiedliche Topographie auf, was bei den Tauchgängen in beiden Gebieten deutlich wird.

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Britisches Überseegebiet: Cayman Inseln
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© Cayman Islands Tourist Board
Der beste Drei-Meter-Tauchgang der Welt. Dazu steile Wände und kristallklares Wasser: Diese berauschende Kombination lockt Taucher aus aller Welt zu den drei flachen, wilden und relativ öden Inseln in den warmen Gewässern der Karibik. 

 

Tauchen auf den Cayman Islands wird im Allgemeinen von einer etablierten und professionellen Tauchindustrie angeboten, die sich insbesondere auf die Befriedigung der Bedürfnisse des nordamerikanischen Marktes eingestellt hat.

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