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Tauchen im Mittelmeer

Es gibt ein paar sehr gut etablierte Reservate. Die meisten von ihnen liegen bei felsigen Inseln oder Buchten, die für krustenbildende Tiere eine ideale Topographie darstellen und einer Vielzahl von Meerespflanzen und -tieren einen geeigneten Lebensraum bieten.
 
Immer wieder wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen vermutet, dass bestimmte tropische Arten durch den Suezkanal in das östliche Mittelmeer einwandern. Und in den letzten Jahren finden sich immer mehr Belege für eine Population Weißer Haie im Mittelmeer.
Im Großen und Ganzen ist das Wasser des Mittelmeeres nährstoff- und sauerstoffarm, da Kaltwasserauftriebe fehlen. Deshalb gibt es nur wenig Plankton und Pflanzen, die den Anfang der Nahrungskette darstellen. Obwohl das kristallklare Wasser einen großen Pluspunkt für Taucher bildet, ist das maritime Leben ein wenig verarmt. Das Mittelmeer wurde sogar schon als Meereswüste bezeichnet. Das liegt vor allem am nährstoffarmen Wasser, aber auch daran, dass die Menschen, die an seinen Küsten leben, schon seit Jahrtausenden ihren Lebensunterhalt durch das Meer bestritten haben, weshalb es nun hoffnungslos überfischt ist. Dennoch ist für Taucher noch nicht alles verloren.
Das Mittelmeer ist im Wesentlichen eine riesige Schüssel, die an ihren tiefsten Stellen bis in über 5000 Meter hinabreicht. Es erstreckt sich über 4000 Kilometer von West nach Ost über eine Fläche von 29 Millionen Quadratkilometer. Seine Durchschnittstiefe liegt bei 1430 Metern und es enthält 42 Millionen Kubikmeter Wasser.


Türkei: Tauchmekka Kas

schlucht.jpgKas, an der türkischen Südküste zwischen Antalya und Dalaman gelegen, ist ein kleines, noch ursprüngliches Städtchen mit rund 8000 Einwohnern. Fast schon umarmt vom Taurus-Gebirge und aufgefangen von der Meeresküste liegt Kas in einer kleinen Bucht, durch deren örtliche Gegebenheiten der Bau großer Hotelanlagen nicht möglich ist. Dadurch und durch das Fehlen langer Sandstrände blieb Kas bislang vom Massentourismus verschont.

 

Der lange Transfer von Dalaman oder Antalya mag ebenso dazu beitragen, einige Touristen abzuschrecken. Obwohl an den Hängen über der Stadt noch weiter gebaut wird, hat sich der Stadtkern mit seinen lauschigen Plätzen, dem kleinen Hafen und den idyllischen Gässchen seinen Charme bewahren können. Unzählige kleine Geschäfte laden bis spät in die Nacht zum bummeln ein und es ist immer nett, ein Schwätzchen mit einem Gewürzverkäufer zu halten, während man einen leckeren Cay (Tee) spendiert bekommt.

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Zypern: Zenobia
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© Dan Burton

Ein Wrack, das Taucher aus aller Welt nach Zypern lockt. Werfen Sie einen Blick aus einem Fenster der linken Seite des Flugzeugs, wenn Sie auf den Flughafen von Larnaca zusteuern: An einem klaren Tag können Sie die gewaltige Passagierfähre sehen, die auf dem Meeresgrund liegt.

 

Die Zenobia bietet die vollständige Palette an Tauchgängen für alle Erfahrungsstufen: von der einfachen Entdeckungsreise über dem Wrack in 18 Meter Tiefe bis hin zum Eindringen ins Innere durch tiefer gelegene Luken kurz über dem Meeresgrund in etwa 43 Meter Tiefe.

 

Einige der Tauchgänge zur Zenobia eignen sich gut für Taucher, die zum ersten Mal in Begleitung eines fachkundigen Tauchführers eine Penetration ausprobieren möchten.

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