Euer persönlicher Reiseführer
Schöne
Tauchspots gibt es viele und die 60 attraktivsten Plätze weltweit
stellen wir Euch hier übersichtlich vor: Von den oft recht kalten Spots
im Norden bis zu den warmen Breiten ist in den Weltmeeren für jeden
(Tauch)Geschmack etwas dabei.
© Monty Halls
Dabei
reicht die schier unglaubliche Vielfalt der Meere von der aufregenden
Begegnung mit dem Weißen Hai bis zum entspannten "Muck"-Diving - dem
Genuss der kleinen und kleinsten Feinheiten der Natur.
Die
moderne Zivilisation hat viele Menschen beinahe vergessen lassen, wie
einmalig sich die Natur in ihrem Ursprung entfaltet. Unter den Wogen
der Weltmeere, fern ab von der Hektik des Alltags, begegnen wir ihr und
können sie hautnah erfahren.
Damit Ihr für den nächsten
Tauchgang ideal vorbereitet seid, haben wir nicht nur nützliche
Informationen rund um Landschaft, Klima und Kultur der einzelnen
Tauchgebiete zusammengetragen, sondern auch die jeweiligen
Herausforderungen detailliert beschrieben. Sowohl auf die Sichtweite
als auch auf eventuelle Nachteile wird hingewiesen.
Steigt von Zeit zu Zeit aus und taucht ein in die Welt der Wunder unter Wasser!
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Atlantik
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© Dan Burton
Großbritanniens schönste Spots im einzigen Meeresschutzgebiet. Wo der
Atlantik auf den Bristolkanal trifft, liegt inmitten mächtiger
Strömungen und Gezeiten die Felsnase aus Granit vor der Nordküste
Devons: umspült von Nährstoff- und sauerstoffreichem Wasser.
Zu ihren Zielen rund um Lundy Island fahren die Taucher mit
Booten, die von Bideport und Ilfracombe an der Küste von Devon ablegen.
Beachten Sie, dass nur von Mai bis September geeignete Bedingungen für
das Tauchen herrschen, also nur in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum. Aufgrund
der Lage der Insel quer zu den starken Strömungen und Gezeiten sowie
der kontrastreichen Unterwassertopographie sind die Tauchgänge hier
abwechslungsreicher als an vielen anderen Orten. Lundy Island hat
wirklich für jeden Taucher etwas zu bieten, egal wie viel Erfahrung er
hat und wie gut er ausgebildet ist.
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Atlantik
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© www.seapics.com
Meeresleben im Überfluss, Wracks in Hülle und Fülle. Sie haben Schiffe
gefordert, seit Sir Francis Drake mit der Tiger 1585 auf Grund lief:
die Outer Banks – der „Friedhof des Atlantiks”. Albtraum jedes
Seefahrers und Traum jedes Tauchers.
Die tückischen Sandbänke haben über die Jahre ihren Tribut gefordert. Hinzu kommen die U-Boot-Geschwader, die während der
Atlantikschlacht 1942 von der deutschen Marine im Rahmen der Operation
Paukenschlag ausgesandt wurden, um die amerikanische Flotte an der
Ostküste anzugreifen.
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Atlantik
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© Dan Burton
Karge Klippen tauchen aus dem Golfstrom auf. Tölpel kreischen am
Himmel. Seetang wächst bis unter die Wasseroberfläche. Diese pure
Schönheit setzt sich unter den Wogen fort: in einem der aufregendsten
Tauchgebiete Europas.Schroffe Klippen und Felsnadeln steile Wände
fallen in große Tiefen ab, Simse und Schluchten sind von dichten
Seetangwäldern bedeckt.
Die Inseln liegen sehr ungeschützt. Trotz des Golfstroms ist es kalt.
Deshalb sollten Taucher außer im Sommer Trockentauchanzüge tragen. Die
Westseite der Inseln liegt sehr frei und es kann dort Strudel geben.
Die meisten Spots liegen in neun bis 20 Meter Tiefe und sind
bemerkenswert sanft. Der Meeresgrund beginnt im Süden der Inseln bei
40, an der Westseite bei 50 Meter.
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