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Ägypten: The Brothers
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© John Bantin
Große Haie und wirbelnde Strömungen. Die wilden Riffe der zwei felsigen Inseln haben einen guten Ruf unter abenteuerlustigen Tauchern. Zugleich sind sie als Oase des Lebens im umgebenden tiefen Wasser ein beliebter Anziehungspunkt.


Das Gebiet wird nur von Liveaboards aus betaucht, von denen die meisten ihre Fahrt zu den Inseln von Hurghada aus starten. Die wichtigste Voraussetzung, um hier tauchen zu können, ist gutes Wetter, da die Gegend der Witterung vollkommen schutzlos ausgesetzt ist.

Da Ankern nicht erlaubt ist, vertäuen sich die Boote an Festmachbojen, die bei rauen Bedingungen jedoch unter Wasser gezogen werden können.
Es gibt viele Horrorgeschichten von Skippern, die mit der Region nicht vertraut waren und mit weit aufgerissenen Augen auf ihren stark schwankenden Booten nach den Bojen griffen. Wählen Sie einen Bootsführer, der die Inseln regelmäßig anfährt und die Launen der örtlichen Gegebenheiten kennt.
Am besten besuchen Sie The Brothers in den Sommermonaten Juni bis August – und möglichst bei Vollmond. Zwar kann die Hitze in dieser Zeit des Jahres recht lähmend sein, dafür sind aber die Winde schwächer. Fast alle Tauchgänge sind Wall- und Drifttauchgänge.

 

 

Die Spots der Brothers

 

Die Aida II und die Numidia: besser in zwei Tauchgängen
9 bis 40 Meter, Fortgeschrittene Anfänger

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© John Bantin
Die Aida II liegt an der Westspitze der Insel. Sie war einst ein italienischer Truppentransporter und sank im Jahr 1957, nachdem sie mit dem Riff kollidiert war. Der höchste Punkt dieses großen, beinahe intakten Wracks liegt in 15 Meter Tiefe, der niedrigste bei etwa 40 Meter. Das stark bewachsene Schiff umspülen starke Strömungen.
Ein Tipp für diesen Tauchgang: Beobachten Sie, wo die Schwärme von Jackfischen und Barrakudas in der Strömung liegen und schwimmen Sie dorthin! Die Strömungen verursachen Wirbel und Strudel rund um das Wrack, und die Fische kennen die ruhigeren Bereiche.
Das Wrack der Numidia liegt nördlich der Aida II. Es handelt sich wohl um ein britisches Frachtschiff aus dem 19. Jahrhundert. Nach mehr als hundert Jahren auf dem Meeresgrund ist die Numidia auseinandergebrochen und ruht nun in einer Tiefe von 10 bis 40 Meter. Ein paar schwere Eisenräder mit großen Speichen finden sich auf dem Riff verteilt. Man weiß nicht, wozu sie einst gehörten. Vielleicht waren es Teile einer Lokomotive. 

 

 

Die Südostspitze: belebtes Riff
40 Meter, Fortgeschrittene

Diese dem offenen Ozean am ungeschütztesten ausgesetzte Seite von Big Brother besteht aus einer steilen, von Korallen dicht bewachsenen Wand. Am meisten beeindrucken die Weichkorallen – in einigen Bereichen ist die Wand so überwuchert, dass sie an einen dichten Flickenteppich erinnert.
Die meisten Tauchgänge starten am östlichen Rand der Wand. Die Strömung trägt die Taucher nach Westen, wo sie dann an der Südwestspitze den Tauchgang beenden. Nachdem man an der Riffwand ins Wasser gegangen ist, steigt man entlang der Wand nach unten. Ein großes Sims in 40 Meter Tiefe dient als Orientierungspunkt.
So schillernd das Leben direkt am Riff auch sein mag, während des gesamten Tauchgangs lohnt es sich auch, hin und wieder einen Blick ins offene Wasser zu werfen. Thunfische, große Haie und Adlerrochen patrouillieren entlang der Wand und eine Begegnung mit mindestens einem großen Hochseebesucher ist an einigen Stellen des Tauchgangs so gut wie garantiert.

 

 

Sichtweite


20 m und darüber das ganze Jahr über. Maximal auch 30 m und mehr.

Sehenswert


Viele verschiedene Haiarten

Nachteile


Raue Gewässer und Strömungen

 

 
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